Was macht die SCHUFA?
Redaktion waswiewo
Die SCHUFA ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, die sich aus kommerziellen Kreditgebern zusammenschließt. In Deutschland gibt es acht regionale SCHUFA Gesellschaften, die z.B. Informationen über Aufnahme und vertragsgemäße Abwicklung eines Kredits speichern und diese an ihre Partner weitergeben. Diese können dann abfragen, ob ihre Kunden kreditwürdig sind oder nicht. Vertragspartner der SCHUFA sind Wirtschaftsunternehmen, die natürlichen Personen gewerbsmäßig Geld- oder Warenkredite geben. Das können z.B. Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Kreditkarten- und Leasinggesellschaften oder auch Einzelhandels- und Versandhandels-, aber auch Telekommunikationsunternehmen. Bausparkassen und Versicherungen, soweit sie privaten Kunden Kredite geben. Dabei werden von der SCHUFA nur Informationen weitergegeben, wenn der Vertragspartner in jedem einzelnen Fall ein berechtigtes Interesse im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) glaubhaft nachweisen kann. Außerdem dürfen nur über solche Personen Auskünfte eingeholt werden, die mit ihnen ein konkretes, mit einem Kreditrisiko verbundenes Geschäft abschließen wollen. Für die Zusammenarbeit der SCHUFA mit ihren Vertragspartnern gilt das Prinzip der gegenseitigen Information.
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