Wie misst man die Intensität von Erdbeben?
Redaktion waswiewo
Erdbeben gehören zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Naturkatastrophen. Schon ein einziger starker Erdstoß kann Hunderttausende an Todesopfern fordern. Zur Messung der Intensität von Erdbeben kennt man vor allem zwei verschiedene Skalen, die zwölfteilige Mercalli-Skala und die Richter-Skala, die besonders häufig verwendet wird. Diese Skalen beschreiben die Energie, die ein Erdbeben freisetzt. In Japan, dem am stärksten von Erdbeben bedrohten Land dieser Erde, existiert daneben noch eine siebenteilige Skala, die eine besondere Differenzierung erlaubt: ein Beben der Stufe Eins ist dabei so schwach, dass es nur von wenigen Menschen überhaupt wahrgenommen wird. Erst ab Stufe Fünf ist der Einsturz von Gebäuden zu befürchten. Ein Beben der höchsten Stufe Sieben ist so stark, dass mehr als 30 Prozent der Gebäude einstürzen und tiefe Spalten die Erde aufreißen. Die größte Gefahr für Menschen bei einem Erdbeben besteht darin, von zusammenstürzenden Gebäuden erschlagen zu werden.
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