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Was passiert beim Schlafen?

Redaktion waswiewo

Der Körper fährt während des Schlafes seine Funktionen auf Sparflamme herunter. Die Atmung ist flach, Körpertemperatur und Blutdruck sinken, die Produktion des Stresshormons Cortisol wird verringert und erst zum Morgen hin, vor dem Aufwachen, wieder erhöht. Daneben wird das Wachstumshormon vermehrt ausgeschüttet, hilft so beim Zell- und Muskelaufbau und regt die Fettverbrennung an. Nur das Gehirn ist noch wach und läuft auf Hochtouren, um die vergangenen Ereignisse zu verarbeiten.
Insgesamt durchläuft man fünf Schlafphasen mit unterschiedlicher Schlaftiefe. Diese ändern sich alle 70-90 Minuten. In der REM-Phase (Rapid Eye Movement) ist das Gehirn besonders aktiv: die Traumphase beginnt und die Augen bewegen sich bei geschlossenen Lidern schnell hin und her. Nach den Aufregungen des Träumens fällt man in den Tiefschlaf zurück.
Der Schlafrhythmus ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden und hängt von den Genen und vom Alter ab. Je nach Vererbung gibt es Frühaufsteher (so genannte Lerchen) und Nachtmenschen (Eulen), die morgens lieber noch ein bisschen liegen bleiben. Allgemein müssen junge Menschen mehr schlafen (ungefähr 7-8 Stunden) als ältere, um völlig erholt zu sein. Dabei kommt ihnen allerdings die Hormonüberflutung der Pubertät in die Quere, die sie meist erst spät einschlafen und wieder aufstehen lässt, was an Schultagen zu Komplikationen führen kann. Bei älteren Menschen hingegen ist die Hormonproduktion schon vermindert und sie wachen schon nach 6 oder weniger Stunden Schlaf ausgeruht wieder auf.

   
   
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