Was passiert in der Walpurgisnacht?
Redaktion waswiewo
Die Tradition der Walpurgisnacht ist ein ursprünglich heidnischer Brauch, der jahrhundertelang gefeiert wurde, um der Freude über den Beginn des Frühlings nach einem langen Winter Ausdruck zu verleihen. Im Christentum erfuhr diese Feier dann eine Umdeutung und so wird die Nacht des 30. April eines Jahres heute als Hexen- und Dämonennacht begangen, in denen alles, was nicht niet- und nagelfest ist, in die Hände böser Mächte fallen kann. Auch in der Literatur, wie etwa in Goethes Faust, hat diese Nacht schon häufig ihr Plätzchen gefunden, um mit Hexen und Druden schaurige Szenen zu gestalten. Vor diesem Hintergrund ziehen heute die Jugendlichen in den Dörfern nachts durch die Straßen und nutzen die "Freinacht", wie sie auch genannt wird, um alle möglichen Streiche zu begehen: Gartentüren werden ausgehängt und weggetragen, Türen verriegelt und frei herumstehende Geräte und Werkzeuge versteckt. Abergläubige Menschen bleiben in ihren Häusern und verriegeln die Türen, denn: Die Hexen sind unterwegs.
|