Wie pflegt man einen Weihnachtsstern?
Redaktion waswiewo
Gerade im Winter und um die Weihnachtszeit sieht man sie wieder allerorten: die Weihnachtssterne - in den bisher klassischen Farben rot und weiß oder neu auch in pastell-gelb und -rosa. Da sie diese Farben aber nur bei der richtigen Pflege behalten, sollte man einige Dinge beachten. Weihnachtssterne kommen ursprünglich aus der mexikanischen Hochebene und sind viel Licht und Wärme gewöhnt. Diese brauchen sie auch bei uns im Winter, deshalb: möglichst ans Fenster (ohne Zugluft) oder sonst einen hellen Ort stellen und so warm wie möglich halten (20° C wären perfekt). Zweimal wöchentlich gießen, damit sie nicht austrocknen. Damit die Hochblätter (Brakteen) ihre Farbe von grün auf weiß oder rot umstellen, muss man die Pflanzen für ca. 10 Wochen täglich 12 Stunden dunkel stellen. So genannte Kurztagspflanzen, zu denen der Weihnachtsstern gehört, blühen nämlich nur bei einer Tageslänge < 12 Stunden. Wenn Sie die Pflanze frisch kaufen, sollten Sie unbedingt auf die Knospen in den Zentren der Brakteen achten. Sind sie verblüht oder abgefallen, ist die beste Zeit des Sterns schon vorbei. Wenn die Pflanze dann bei Ihnen verblüht ist (bei guter Pflege können Sie sich bis zum Ende des Winters daran erfreuen), braucht die Pflanze eine Ruhezeit von vier Wochen, in der Sie nur ganz spärlich gießen sollten (etwa einmal pro Woche). Im Frühjahr sollten Sie die Triebe dann auf ein Drittel kürzen und die Pflanze bis zum nächsten Herbst gut düngen. So können Sie sich auch nächstes Jahr wieder über die frischen Farben in Ihrem Zuhause freuen.
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