Wie kommt es, dass Hände und Füße bei langem Baden schrumpeln?
Redaktion waswiewo
Viele Menschen stellen sich diese Frage jedes Mal nach dem Geschirrspülen oder auch nach einem ausgiebigen Bad in der Wanne: Weshalb beginnen Hände und Füße bei längerer Wassereinwirkung so merkwürdig zu schrumpeln? Die Antwort ist jedoch gar nicht so kompliziert: Dass Finger, Zehen, Handflächen und Fußsohlen bei längeren Sitzungen in der Badewanne anfangen zu schrumpeln, hat eine einfache Ursache. Die Haut sättigt sich schlicht mit Wasser. Dabei weitet sich die Hornhautschicht, im Fachjargon "stratum corneum", die die Haut unserer Hände und Füße bedeckt und schützt. Wir sehen diese Ausdehnung der Hornhautschicht als Schrumpeln. Warum zeigen sich aber alle anderen Stellen des Körpers nicht anfällig für den Effekt? Simple Antwort: Das Wasser wird dort großflächiger absorbiert, so dass der Prozess für uns nicht sichtbar ist.
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