Wie schützt man sich vor einer Lebensmittelinfektion?
Redaktion waswiewo
Sommerliche Temperaturen begünstigen das Wachstum von Salmonellen und anderen unliebsamen Erregern von Magen-Darm-Erkrankungen. Lebensmittelinfektionen können besonders für Kleinkinder, ältere oder geschwächte Menschen bedrohlich werden - doch sie lassen sich vermeiden: Weil sich Salmonellen bereits ab +7° C vermehren, sollten Sie leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst oder Eier an warmen Tagen in der Kühltasche transportieren und nach dem Einkauf sofort in den Kühlschrank legen. Hackfleisch unbedingt am Kauftag verarbeiten. Salmonellen überstehen Gefriertemperaturen von -20° C. Tiefgefrorenes Geflügel im Kühlschrank auf einem Sieb auftauen und das Auftauwasser nicht verwenden. Abgetötet werden Salmonellen erst bei +70° C. Geflügel, Eier und Schweinefleisch deshalb immer gut durchgaren. Speisen, die nicht gleich verzehrt werden, sofort abkühlen lassen. Danach im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Verzehr sollten diese Speisen nicht nur erwärmt, sondern noch einmal gut durchkocht werden. Auch bei der Mikrowellenerwärmung auf hohe Temperatur an allen Stellen achten. Für Gerichte mit rohen Eiern, wie Cremespeisen, Tiramisu oder Tartar, nur ganz frische Eier verwenden und sofort nach der Fertigstellung essen. Küchengeräte und Arbeitsflächen nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser reinigen. Vor und nach der Verarbeitung von Lebensmitteln die Hände gründlich waschen. Reinigungstücher, sowie Hand- und Geschirrtücher gegebenenfalls mehrmals wöchentlich wechseln.
|