Was ist schuld am Heuschnupfen?
Redaktion waswiewo
Pollenallergie betrifft mittlerweile etwa ein Viertel der Bevölkerung in Mitteleuropa. Es ist eine überschießende, andersartige Reaktion unseres Abwehrsystems. Die Aufnahme der Allergene erfolgt meist über die Atmung, manchmal jedoch auch über die Nahrung. Eine Allergie besteht nur bei den Pollen, für die Antikörper gebildet wurden. Diese 〈berempfindlichkeit ruft Reizungen der Schleimhäute, Heuschnupfen, Erkrankungen der Atemwege bis hin zum Asthma hervor. Hier einige Tipps für den alltäglichen Umgang mit Pollenflug: Bei mildem bis warmem Schönwetter mit leichtem Wind fliegen in den späten Vormittagsstunden am meisten Pollen. Zu große Hitze und sehr trockene Luft reduzieren den Pollenflug ebenso wie sehr starker Wind, der die Pollen in den unteren Luftschichten durchmischt und verteilt. Kurz vor Gewittern fliegen meist sehr viele Pollen, das der Wind zusätzlich abgesetzte Pollen aufwirbelt! Dies hält auch in den ersten Regenminuten an, weil dann die Pollen aus höheren Luftschichten heruntergeweht werden. Daher ist es am besten, sich nach drinnen zurückziehen und vorzeitig die Fenster zu schließen! Frühabendliche Ausflüge oder Freiluftaufenthalte auf Grillpartys, in Biergärten oder Eiscafés bringen oft erhöhte allergische Reaktionen, weil sich zum Sonnenuntergang bei abflauendem Wind die Pollen allmählich am Boden absetzen. Am wenigsten Pollen fliegen während einer länger andauernden Regenperiode oder kurz nach Regengüssen in sauber gewaschener Luft. Dann sind die Pollenstände sind noch nass und verklebt. Auch im Sommerhalbjahr weitgehend pollenarme Luft findet man an der See bei Meereswind oder im Hochgebirge.
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