Wie serviert man Aperitifs richtig?
Redaktion waswiewo
Aperitifs gehören auf jeder schickeren Party oder einem stilvollem Dinner einfach mit dazu. Allerdings kann man ohne die nötige Erfahrung beim Servieren der leckeren Getränke leicht mal Stilbruch begehen. Bittere Aperitifs wie Martini, Campari, Ramazotti etc. werden in einem Aperitifglas in Trichterform oder einem niedrigen Becherglas und gekühlt auf Eis angeboten. Eine Ausnahme ist dabei allerdings der Martini rosso, der auch ohne Eis genossen werden kann. Auf Wunsch kann noch ein Stück Zitrone dazugegeben werden. Pastis Getränke wie Pernod oder Ricard kommen in einem höheren und becherförmigen Glas auf den Tisch. Außerdem mischt man diese Getränke mit fünf Teilen Wasser. Werden Weine als Aperitif serviert, ist der Grad der Süße ausschlaggebend für die Glasform. Portwein, Malaga und Madeira trinkt man aus kurzen kugeligen Weingläsern, genau wie süßen Sherry. Die süßen Weine werden übrigens bei Zimmertemperatur serviert. Sherry dry wird dagegen gut gekühlt in einem kurzen und schmalen Sherryglas angeboten. Bei edlem Whiskey ist man nicht so festgelegt. Man genießt ihn pur, aber am besten bei Zimmertemperatur und, wer es mag, mit etwas Wasser. Blended Whiskey sollte dagegen auf Eiswürfeln schwimmen und genau wie Kir und Kir Royal (mit Sekt oder Champagner) ebenfalls nur gut gekühlt serviert werden. Der Kir dabei im Weißweinglas und der Kir Royal im Champagnerkelch.
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