Wie setzt sich die Haut zusammen?
Redaktion waswiewo
Die Haut besteht aus 3 Schichten mit unterschiedliche Aufgaben: Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. Die Oberhaut, auch Epidermis genannt, ist die Hautschicht, die mit einer Hornschicht nach außen hin abschließt. Sie erneuert sich alle 28 Tage, indem in ihrer Keimschicht, in der die Hautpigmente sitzen, durch Zellteilung ständig neue Hautzellen entstehen. Diese wandern während der 28 Tage an die Hautoberfläche, wo sie absterben und als Schuppen abgestoßen werden. Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut. Sie ist als Lieferant wichtiger Nährstoffe für die Oberhaut wesentlich dicker und mit Nerven, Blut- und Lymphgefäßen durchsetzt. Sie besteht zu einem großen Teil aus faserigem Bindegewebe, welches die Elastizität und Struktur der Haut bestimmt. Hier sitzen auch Haarwurzeln, Schweiß- und Talgdrüsen. Die Unterhaut ist die Fortsetzung der Lederhaut, unterscheidet sich von dieser jedoch in ihrem Aufbau. Während die Lederhaut fest und faserig ist, hat die Unterhaut eine gröberem und eher schwammige Konsistenz, die vorwiegend aus Binde- und Fettgewebe besteht. Es dient dem Körper u. a. als Kälteschutz und Energiespeicher. In diesen Zellen können größere Mengen Fett eingelagert werden, was zu Cellulite führen kann. Die dicksten Stellen aus Oberhaut und Lederhaut befinden sich mit 3 bis 5 mm an Rücken, Fußsohlen und Handflächen, am dünnsten ist die Haut an den Augenlidern, wo sie nur einen Millimeter misst.
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