Wie sieht eine ärztliche Akne-Behandlung aus?
Redaktion waswiewo
Sollten herkömmliche Behandlungen nicht fruchten, wird der Arzt bei stärkerer Akne eine Schälbehandlung vornehmen. Dabei werden die Hautschichten mit Vitamin-A-Säure (Azelainsäure) oder Benzoylperoxid-Präparaten in mehreren Sitzungen abgetragen und die Talgpfropfen entfernt. Bei der schwersten Form von Akne, die zu schmerzhaft entzündeten Talgzysten und pockenartiger Vernarbung führt (Acne conglobata), gibt es ein Medikament zum Einnehmen. Der Wirkstoff, ein Abkömmling der Vitamin-A-Säure (Isotretinoin), ist jedoch fruchtschädigend. Schwangerschaften sollten während der Behandlung bei Mädchen und jungen Frauen unbedingt ausgeschlossen werden. Sollte eine Behandlung über einen längeren Zeitraum notwendig sein, kann der Arzt auch Antibiotika verschreiben, bei älteren Mädchen auch spezielle Hormonpräparate mit einer Östrogen-Anti-Androgen-Kombination. Eventuell aufgetretene Narben lassen sich nach Abklingen der Akne, in der Regel im Alter von 25 Jahren, von einem Dermatologen oder einem Arzt für plastische Chirurgie abschleifen oder mit Laserstrahlen glätten. Gezieltes Sonnenbaden oder Solarium und Höhensonne können den Hautzustand ebenfalls verbessern. In Verbindung mit bestimmten Aknemitteln können allerdings Unverträglichkeiten auftreten.
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