Wie sinnvoll ist eine Reisegepäckversicherung?
Redaktion waswiewo
Um einen möglichst erholsamen Urlaub genießen zu können, schließen viele Reisende vor Urlaubsantritt zahlreiche Versicherungen ab. Oft bieten die Reiseveranstalter ganze Versicherungspakete an, die unter anderem auch Reisegepäckversicherungen beinhalten. Allerdings sind Reisegepäckversicherungen meist weniger sinnvoll als angenommen. Wer nämlich sein Gepäck nur kurz unbeaufsichtigt lässt und es dann verliert, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Pfennig von der Versicherungsgesellschaft erstattet bekommen. In diesem Fall gilt der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit gegen den Versicherten. Wird ein Teil des Reisegepäcks gestohlen, muss der Schaden noch an Ort und Stelle der Polizei oder wenigstens dem Zoll gemeldet werden. Wer keine Bestätigung des Vorfalls hat, bekommt bei der Rückerstattung Probleme. Für Gepäck zahlt die Versicherung stets nur den zeitlichen Wert und für Geld, Schecks, Kredit- und Fahrkarten überhaupt nicht. Wird im Hotel eingebrochen, springt innerhalb Europas auch die Hausratversicherung ein. Eine Reisegepäckversicherung ist - im Gegensatz zu anderen Reiseversicherungen - also nicht unbedingt empfehlenswert und wer immer ein Auge auf sein Gepäck hat, kann das an der Versicherung gesparte Geld bestimmt sinnvoller im Urlaub investieren.
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