Woher stammt Perlmutt?
Redaktion waswiewo
Noch für unsere Großmütter gehörte Perlmutt zu den beliebtesten Materialien für Schmuck, Knöpfe, Gürtelschnallen und kleine Zier- und Gebrauchsgegenstände wie Dosen und Messergriffe; auch wunderschöne Intarsien für Möbel und Musikinstrumente wusste man aus Perlmutt zu fertigen. Heute ist der schillernde Naturstoff, der ein bläulich-silbernes bis violett-rosafarbenes Farbspektrum zeigt, schon sehr selten geworden. Perlmutt ist der irisierende Innenbelag bestimmter Seemuscheln und Meeresschnecken; manche Schnecken sind so dekorativ, dass sich aus ihren Schalen sogar Kameen schneiden lassen. Besonders schönen Perlmutt gewinnt man aus der großen Seeperlmuschel Pinctada margaritifera, der Ohrschnecke und der Kreiselschnecke. Die besten Fundstellen für Perlmutt befinden sich heute vor der nordaustralischen Küste, aber auch in den Küstengewässern der USA und in den Meeren vor Neuseeland werden Muscheln und Schnecken gefangen.
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