Was tut der Umweltgutachterausschuss für Deutschland?
Redaktion waswiewo
Der Umweltgutachterausschuss (UGA) ist das zentrale Gremium für Öko-Audit in Deutschland. Den Ausschuss gibt es seit 1995. Seine 25 ehrenamtlich tätigen Mitglieder gehören den für das Öko-Audit gesellschaftlich relevanten Gruppen an: Wirtschaft, Verwaltung, Umweltverbände, Gewerkschaften und Umweltgutachter. Sie entwickeln gemeinsam Richtlinien für die Zulassung und Beaufsichtigung von Umweltgutachtern. Sie beraten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in allen Fragen zum Öko-Audit. Der UGA steht unter der Rechtsaufsicht des BMU. Er entwickelt die rechtlich verbindlichen Vorgaben für die Zulassung und Beaufsichtigung der Umweltgutachter. Das UGA-Plenum tagt etwa viermal im Jahr. Zur effektiven Bearbeitung seiner Aufgaben hat der Umweltgutachterausschuss 4 Arbeitsgruppen eingerichtet. Der UGA wird von einer hauptamtlichen Geschäftsstelle unterstützt. Ziel des UGA ist es, durch ein anspruchsvolles Zulassungs- und Aufsichtssystem für Umweltgutachter die Qualität und Glaubwürdigkeit des Öko-Audit-Siegels sicherzustellen.
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