Wie unterscheiden sich die verschiedenen Goldfarben?
Redaktion waswiewo
Seit Jahrtausenden verarbeiten die Menschen Gold zu Schmuck, Münzen und Ziergegenständen. Reines Gold hat eine goldgelbe Farbe, ist jedoch sehr weich, so dass man es für Schmuckzwecke meist durch den Zusatz von anderen Metallen härtet. Diese Mischungen nennt man dann Legierungen. Weißgold entsteht durch eine Legierung mit Silber, Platin, Nickel oder Zinn, für Rot- und Rosétöne setzt man zusätzlich Kupfer zu, und Eisen bewirkt einen leichten Blaustich. Den Anteil reinen Goldes in so einer Legierung gibt man in Karat an, wobei reines Gold 24 Karat entspricht; ein Schmuckstück von 9 Karat enthält also gerade mal einen Anteil von 37,5 % Feingold. Andere gebräuchliche Legierungen sind 14, 18 und 22 Karat. In vielen Ländern wurde und wird der Goldgehalt eines Schmuckstücks durch eine Stempelung oder Punzierung angezeigt. Besonders bei historischen Stücken braucht man allerdings einen Experten, um die Amtspunzen einzuordnen.
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