Warum weinen die Menschen?
Redaktion waswiewo
Man muss nicht unbedingt gleich eine Heulsuse sein, nur weil man "nah am Wasser" gebaut" hat und bei gegebenem Anlass aus Freude, Wut oder Trauer die ein oder andere Träne vergießt. Das Weinen hat nämlich mehrere sinnvolle Aufgaben und wie fast alles am menschlichen Körper auch einen medizinischen Sinn. Mit den Tränen scheidet der Körper verschiedene Schadstoffe aus, die sich durch Stress und andere emotionale Anspannungen über einen längeren Zeitraum hinweg angesammelt haben. Vor allem sind Tränen jedoch eine Reaktion auf verschiedene Reizwirkungen wie Kälte oder ätzende Flüssigkeiten, mit dem Sinn, das empfindliche Auge zu schützen. Dem Weinen wird eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Verspannungen lösen sich und die Muskulatur wird entkrampft. Daneben sollen Menschen, die ab und an auch mal Gefühle zeigen und denen bei einem kitschigen Film, einem schönen oder auch traurigen Ereignis mal eine Perle über die Wange kullert, weniger häufig an Magengeschwüren erkranken oder einen Herzinfarkt erleiden. Weinen ist übrigens, genauso wie Lachen, eine typisch menschliche Ausdrucksform, es gibt also kein anderes Lebewesen, dem irgendwann die Tränen kommen. So machen uns Tränen in doppelter Hinsicht menschlicher.
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