Wie werde ich zum Öko-Osterhasen?
Redaktion waswiewo
Jedes Fest wird von der Industrie aufgegriffen und vermarktet. So auch das Osterfest. Wer den Trend der Verpackungsverschwendung nicht mitmachen will, der wird einfach zum Öko-Osterhasen. Als erstes bezieht ein richtiger Öko-Hase seine Eier nicht aus den Legebatterien, denn diese garantieren den Hühnern ein qualvolles Leben. Stattdessen geht der ökoliebende Hase zum nächsten Bauernhof und kauft sie dort. Wohnen Sie als Öko-Osterhase in der Stadt, dann kaufen Sie am besten Eier aus dem Bioladen oder Sie wählen im Supermarkt zumindest Eier von freilaufenden Hühnern. Bei diesem Einkauf verzichten Sie natürlich auf unnötige Verpackungen, damit Sie den Müllberg nicht noch weiter erhöhen. Besorgen Sie sich dann im Bioladen Öko-Eierfarben oder kaufen Sie im Gemüseladen Zwiebeln, Rote Beete, Rotkohl, Gelbwurz und Kamille ein und färben Ihre Eier damit (lesen Sie dazu: Wie färbt man Ostereier mit Naturprodukten?). Machen Sie danach einen kleinen Spaziergang und sammeln Sie Blätter und Gräser in allen möglichen Formen und Farben. Diese Blätter können Sie auf die gefärbten Eier draufkleben oder, was zwar aufwendiger ist, aber schöner aussieht, drauffärben. Nehmen Sie dazu eine Nylonstrumpfhose und zerschneiden Sie diese. Legen Sie ein Blatt auf das Ei und ziehen den Strumpf ganz fest darüber. Dann legen Sie es in den Farbtopf. Wenn Sie das Nylon eng genug gezogen haben, wird der Teil des Eis, wo das Blatt darauf lag, weiß bleiben. Sie werden sehen, dass man mit dieser Technik wunderschöne Muster auf das Ei zaubern kann. Ein wirklicher Öko-Osterhase legt die Eier in ein umweltverträgliches Körbchen. Basteln Sie dafür einen kleinen Korb aus Weidenruten oder anderen Zweigen und polstern Sie den Korb mit Moos, Heu, Blättern oder Stroh aus. Sie können auch einfach das Moos etc. auf einem schönen Teller ausbreiten.
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