Wie ernähre ich mich als werdende Mutter?
Redaktion waswiewo
In der Schwangerschaft geht es bei der Ernährung nicht nur um Ihr persönliches Wohlbefinden, sondern auch um die ihres Kindes. Schließlich holt sich Ihr Baby alles, was es für seine Entwicklung braucht, direkt über die Nabelschnur aus Ihrem Blutkreislauf. Aber es kann natürlich nur das nehmen, was es auch vorfindet. Fehlen Ihnen als werdende Mutter wichtige Nährstoffe, leidet auch Ihr Kind unter einem Mangel. Als werdende Mutter müssen Sie leistungsfähiger sein als gewöhnlich. Ihr Organismus braucht bestimmte Nährstoffe, z.B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente dringender als sonst. Eine optimale Versorgung erreichen Sie, wenn Sie sich an folgende Grundsätze halten: Verzehren Sie reichlich frisches Obst und Gemüse (3 bis 5 Portionen am Tag), Kartoffeln, Getreideflocken und Vollkornbrot. Außerdem viel Milch und Milchprodukte. Dazu braucht der Körper in Maßen, aber regelmäßig mageres Fleisch, Wurst, Eier (3 bis 4 pro Woche), Fisch (1 bis 2 mal pro Woche. An Fetten (besonders tierischen) und Süßigkeiten sollten Sie möglichst wenig zu sich nehmen. Besonders wichtig ist für werdende Mütter durch einen erhöhten Bedarf an Folsäure, Eisen und Jod eine Nährstoff-Ergänzung in Tabletten- oder Tropfenform. Grundsätzlich dürfen Sie als werdende Mutter - bis auf wenige Ausnahmen - alles essen, was Ihnen auch schmeckt. Verzichten Sie aber aus Liebe zu Ihrem Baby besser auf Leber, deren zu hoher Vitamin A-Gehalt Ihrem Kind schaden kann. Und wegen der hohen Infektionsgefahr besser auch auf alle nicht erhitzten tierischen Lebensmittel - wie Rohmilch, rohe Eier, Rohwurst (Salami, roher Schinken), rohes Fleisch (Tatar) und roher Fisch (Sushi). Ansonsten: • Möglichst wenig Kaffee und schwarzen Tee trinken • Alkohol und Nikotin sind tabu • Medikamente nur nach Absprache mit dem Arzt
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